Vereinsgeschichte

Neubeginn nach dem Krieg

21. September 1927: Gründung des Vereins unter dem Namen Reitclub Bochum e.V. Schon im ersten Jahr zählt der Reitclub 74 ordentliche Mitglieder unter dem Vorsitz von Bankdirektor Heinz Baecker. Sitz des Vereins ist der Tattersall an der Herner Straße.

25. Januar 1937: Namensänderung in Bochumer Reiterschaft e.V.

1941: Der Reitbetrieb muss eingestellt werden, da ab Kriegsbeginn die Pferde für die Wehrmacht angemustert worden sind.

Neubeginn nach dem Krieg

November 1951: Erst jetzt kann der Reitbetrieb in der umgebauten Maschinenhalle Constantin an der Castroper Straße wieder aufgenommen werden.

50er Jahre: Im September 1952 findet das erste Nachkriegsturnier in Zusammenarbeit mit dem Ländlichen Reitverein Bochum-Eppendorf auf dem neuen Turnierplatz an der Castroper Straße statt. Mit dem Bau der großen Reithalle 1954 kommt der bekannte Turnierreiter und Ausbilder Herbert Behrendt zur Bochumer Reiterschaft. Das Jahr endet mit einem für damalige Verhältnisse großen Turnier mit 60 Pferden aus dem Kreisreiterverband.

1960: Ein sportlicher Höhepunkt in der Vereinsgeschichte ist das letzte Qualifikationsspringen in Bochum für die Olympischen Spiele, zu denen noch eine gesamtdeutsche Mannschaft an den Start geht. Die ost- und westdeutschen Funktionäre können sich über die endgültige Mannschaft nicht einigen, nachdem Winkler und Tiedemann bereits nominiert waren. Es findet kurzfristig ein nochmaliges Sichtungsspringen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Turnierplatz der Bochumer Reiterschaft statt.

80er Jahre: Eine einschneidende Maßnahme ist der Verkauf des gepachteten Geländes mit dem Turnierplatz der Bochumer Reiterschaft. Größere Turniere können nicht mehr stattfinden. Unter großen Anstrengungen werden jedoch sportliche Wettkämpfe in kleinerem Rahmen weiterhin durchgeführt.

Umzug in den Bochumer Norden

BauHalle

90er Jahre: Freizeitreiten in der Natur gewinnt neben dem Turnierreiten immer mehr an Bedeutung. Dafür ist die Reitanlage an der Castroper Straße in Innenstadtnähe jedoch denkbar ungeeignet. Die Suche nach einem neuen Standort beginnt.

1997: Das Grundstück an der Castroper Straße wird an die Stadt Bochum verkauft. Bei der Suche nach einem neuen Domizil ist die Stadt Bochum sehr behilflich.

1999: Mitte Juni ist Baubeginn für die neue Vereinsanlage am Schultenhof in Bochum-Bergen. Drei Monate später wird Richtfest gefeiert, und im Dezember findet der lang ersehnte Umzug statt.